Unsere Schulchronik


Bei der Kirchenvisitation im Jahre 1575, die der Rat Hayn Ersterwähnung: (Großenhain) in seinem Territorium durchführte, wird über den Schuldiener zu Großkmehlen folgendes ausgesagt:



1575

"Über diesen Diener seynd manig faltige Klagen kommen, dass Er seines Amtes nicht warte, offtmals wann die Kirche zur Taufe oder Communion geöffnet werden soll, nicht da sey, warte des Lautens der Knabenschule und Seygers nicht, liegt im stätten vollsaufen, sey dem Pfarrherrn ungehorsam und eines ganz ärgerlichen Lebens.
Es haben aber die Vihsitatoris (Inspektoren) seines Alters verschonet, dorch mit Verwarnunge, da einige Klage wieder über Ihne kommen wirde, so solle Er ohne Gnade des Dienstes entsetzt seyn."

Diesem Mann verdanken wir die Erwähnung einer bestehenden Schule in unserem Ort.

1793
Bau des ersten Schulgebäudes
Erdgeschoss und Westgiebel waren massiv, wogegen der Ostgiebel aus Lehmfachwerk bestand,
da sich der Kuhstall mit dem Wohnhaus unter einem Dach befand.

1844 bis 1954
Frauwalde besitzt eine eigene Schule
Zu dieser Zeit wurden über 100 Kinder von nur einem Lehrer unterrichtet, daraufhin beschloss der Schulvorstand, Kinder aus Frauwalde nicht mehr zu unterrichten.
Der Protest der Eltern brachte den Mangel an Geld für einen eigenen Schulbau zum Ausdruck.

1913
Bau des  "alten" Schulgebäudes

1951
Aus der Einklassenschule wurde eine Zentralschule i.A. (im Aufbau)

1956
Der Fachunterricht wird eingeführt

1961
Das NAW-(Nationales AufbauWerk) Gebäude entsteht
Zur Verbesserung des Unterrichts wurden zwei Unterrichtsräume im nationalen Aufbauwerk in Besitz genommen.

1964
Der Werkraum wird an das Nebengebäude gebaut
Damit entfällt der Nachmittagsunterricht und eine regelmäßige Arbeitsgemeinschaftstätigkeit beginnt.

1971
Die "neue" Schule wird errichtet
Am 01. März 1971 ziehen Schüler und Lehrer in einen modernen Schulergänzungsbau.

1979
Der "Schulergänzungsbau" ermöglicht den Aufbau 10-klassigen POS

1989
Die Schulsporthalle wird fertiggestellt

1991
Aus der POS (Polytechnische Oberschule) wird eine 6-klassige Grundschule
Die Schüler der 7. - 10. Klassen besuchen die Schulen in Lindenau und Ortrand.

1993
Schuleinzugsgebiet wird auf Lindenau erweitert
Da die Klassenstärken in Lindenau nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, werden die Lindenauer Schüler der Klassen 1 - 6 in Großkmehlen beschult.

1998
Auch die Kinder aus Frauendorf und Tettau werden hier eingeschult

2002
Das Computerkabinett wird eingeweiht
Dadurch zieht der Kindergarten in das alte Schulhaus ein.

2003 - 2006
Erweiterung des Schulgebäudes um 3 Klassenzimmer

2005
Namensverleihung: Grundschule AM SCHLOSS

2009
Sanierung der Sporthalle

Copyright © 2016. All Rights Reserved.